03.04.2020

2017 rief der VDW die Initiative zur Entwicklung der umati-Schnittstelle ins Leben, die die einfache Vernetzung von Werkzeugmaschinen auf Basis des OPC-UA-Standards ermöglichen sollte. Jetzt haben VDW und VDMA bekanntgegeben, OPC-UA gemeinsam als globale Sprache im Maschinenbau zu etablieren. Die Marke umati wandelt sich dabei vom „universal machine tool interface“ zum „universal machine technology interface“.

„Die branchen- und technologienübergreifende Vermarktung bringt unsere Kunden einen Riesenschritt voran“, erklärt Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW. „Produzierende Unternehmen haben nicht nur Werkzeugmaschinen, sondern einen individuellen Mix an unterschiedlichen Maschinen und Anlagen, Robotern und Systemen. Befinden sich all diese Technologien in einem gemeinsamen Ökosystem, das Plug-and-Play-Lösungen schafft, spart das den Endanwendern viel Zeit und Geld.“

Die Entwicklung der bisherigen Werkzeugmaschinen-Schnittstelle wird unter dem Begriff der „OPC-UA Companion Specification for Machine Tools“ weiter vorangetrieben. Daneben hat der VDMA bereits mehrere Companion Specifications entwickelt, die künftig ebenfalls unter dem Label umati vermarktet werden. Aus der Marke wird dadurch ein Netzwerk starker Partner, die die Verbreitung des OPC-UA-Standards im weltweiten Maschinen- und Anlagenbau vorantreiben.

Als offizieller umati-Partner gratulieren wir zu diesem zukunftsweisenden Schritt. Wir sehen in dieser Weiterentwicklung von umati eine wichtige Grundlage für die Digitalisierung auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen und freuen uns, künftig auch vermehrt individuelle Lösungen auf OPC-UA-Basis anbieten zu können.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie unter diesem Link und auf der Webseite von umati.

 

Autor: André Nimtz