Der Kunde


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VACOM Vakuum Komponenten & Messtechnik GmbH

Branche: Vakuum- & Messtechnik

Firmensitz: Großlöbichau, Thüringen

Mitarbeitende: ca. 450

Gegründet: 1992

Die VACOM GmbH ist einer der führenden europäischen Hersteller von Vakuumtechnik. Das Unternehmen entwickelt und fertigt hochwertige Komponenten zum Beispiel für die Halbleiterindustrie, die Analysetechnik, die Forschung sowie die Luft- und Raumfahrt – mit modernsten Produktionsverfahren, zertifizierten Reinräumen und höchstem Qualitätsanspruch.

VACOM setzt auf ressourceneffiziente Prozesse, erneuerbare Energien und ein zertifiziertes Umweltmanagement. So verbindet das Unternehmen Hightech-Fertigung mit gelebter Nachhaltigkeit. Mit Standorten in Deutschland, Belgien und den USA ist VACOM international aufgestellt und ein zuverlässiger Partner für anspruchsvolle Vakuumlösungen.

Ausgangssituation &
Herausforderung


Die Montage von Komponenten und Bauteilen ist bei VACOM fester Bestandteil des Tagesgeschäftes. Um einen Montageauftrag auszuführen, gehen die Werker aktuell ins SAP. Dort finden Sie einen Arbeitsplan und einen dazugehörigen Montage-Arbeitsplatz. Die Informationsgrundlage für die Umsetzung des Auftrages bilden Zeichnungen, die allesamt ähnlich aufgebaut sind. Als Arbeitsanweisung an den Werker liefert SAP den Hinweis „Montage nach Zeichnung“.

Für den Werker lässt diese Anweisung sehr viel Interpretationsspielraum zu, eine wirkliche Werkerführung entlang der einzelnen Montageschritte findet nicht statt. Die Abarbeitung der Aufträge erfolgt entsprechend dem Erfahrungswissen der Werker und der Deutung der jeweiligen Zeichnung. Vom SAP erhält er keine weitere Unterstützung. Lediglich die Meldung seiner Aufträge und der produzierten Stückzahlen ist hier möglich. Das verlangt vom Mitarbeitenden viel Vorwissen und interpretative Eigenleistung, verlangsamt Prozessabläufe und führt leicht zu Fehlern.

Testimonial Platzhalter

„‘Montage nach Zeichnung‘ kann alles Mögliche bedeuten und enthält sehr viel Interpretationsspielraum. Wir wollten das auf ein neues Level bringen.“

Patrick Krebs

 

Ziele


Icon Nummer 1

Effiziente Werkerführung

Als oberstes Ziel identifizierte VACOM für sich, den starren und fehleranfälligen SAP-Vorgang der „Montage nach Zeichnung“ durch eine effizientere Lösung zu ersetzen. Werker sollen künftig detailliert durch ihre Montageprozesse geleitet werden und nicht mehr mit hohen Interpretationsspielräumen konfrontiert oder gar überfordert werden.

Icon Nummer 2

Automatische Protokollierung

Ein weiteres Ziel sieht VACOM in der digitalen Protokollierung aller Arbeiten. Werker sollen alle ausgeführten Tätigkeiten ohne zusätzliche Aufwände dokumentieren und Probleme im Prozess so einfach wie möglich melden können. Das erzeugte Protokoll soll ins SAP zurückgespielt werden und Fertigungsprozesse für den Kunden transparent nachvollziehbar machen.

Icon Nummer 3

Fehlererkennung

Fehlerhafte Produkte gehen bei VACOM natürlich in die Nacharbeit. Die Ursachen für die Fehler wurden jedoch bislang nicht erfasst und konnten daher auch nicht unmittelbar behoben werden. Zukünftig möchte VACOM Fehlerursachen und n.i.O-Prozesse direkt identifizieren und entstandene Probleme zügiger beheben.

Icon Nummer 4

Rückverfolgbarkeit

Auf Basis der gesammelten Daten und abgelegten Protokolle will VACOM eine durchgängige Rückverfolgbarkeit etablieren. Im Fall einer Reklamation soll so zum Beispiel transparent gemacht werden können, an welcher Stelle Fehler auftraten.

Icon Nummer 5

Digitale All-in-One-Lösung

Die Arbeiten finden bei VACOM im Reinraum statt. Dementsprechend suchte das Unternehmen nach einer durchgängig digitalen Lösung, mit der möglichst alle identifizierten Herausforderungen gelöst werden können.

Lösungsfindung


Für die Lösungssuche ergaben sich wesentliche Hauptkriterien: Neben der Funktionsvielfalt, die die Umsetzung der avisierten Ziele möglich machen sollte, behielt VACOM vor allem technologische Aspekte im Blick. Das Unternehmen arbeitet mit Hydra-X, dem MES von MPDV. Um ein nahtlos integriertes System zu etablieren, suchte VACOM daher nach Lösungen, die auf der Manufacturing Integration Platform (MIP) von MPDV funktionieren.

Im Laufe der Recherchen stieß das Projektteam vom VACOM schließlich auf unser Werkerassistenzsystem weasl, das wir als MIP-Partner nahtlos in das MPDV-Ökosystem integrieren können und bereits für andere Unternehmen erfolgreich eingebunden haben. Für VACOM bot weasl die gewünschten Features und die nötige Flexibilität, um ein Pilotprojekt zur Optimierung der Montageprozesse in Angriff zu nehmen.

Umsetzung mit weasl


Das bestehende MES Hydra-X wird durch weasl ergänzt und per Schnittstelle so damit verzahnt, dass die Werker künftig ausschließlich in weasl arbeiten werden. Das Werkerassistenzsystem läuft auf einem zweiten Monitor und wird per Touch bedient. Die Authentifizierung erfolgt per Smart Tag.

Für die Werker soll möglichst wenig zusätzlicher Aufwand entstehen. Statt Daten und Inhalte in weasl und Hydra-X zu pflegen, übernimmt dies das Werkerassistenzsystem. Alles, was der Werker im weasl eingibt, gibt das System per Schnittstelle an Hydra-X weiter. Von hier gehen die Daten daraufhin ins SAP.

Das setzt im ersten Schritt ein detailliertes Mapping der Daten in den verschiedenen Systemen voraus. weasl kann granular auf die Domäne des Unternehmens angepasst werden und damit gewährleisten, dass Aufträge und auftragsrelevante Daten korrekt aus den führenden Systemen übernommen beziehungsweise zurückgegeben werden.

Die Fertigungsvorbereitung kann mit diesen Daten arbeiten, um sämtliche Montageszenarien für weasl aufzubereiten. Aus der kommentierten Zeichnung wird so eine detaillierte Ablaufanleitung, die dem Werker Schritt für Schritt zeigt, wie ein Bauteil zu fertigen ist. Soll der Werker an bestimmten Schritten relevante Informationen angezeigt bekommen – zum Beispiel zu Einschraubtiefen, Drehmomenten oder sensiblen Montageschritten – so kann weasl diese Informationen per MIP aus dem SAP abrufen und punktgenau am entsprechenden Schritt ausspielen. Umgekehrt übermittelt weasl Daten aus der Produktion zurück – zum Beispiel, ob es sich um ein serialnummernpflichtiges Bauteil handelt, ob es i.O./n.i.O-Teile gibt oder ob und warum Probleme aufgetreten sind.

Bei der Ausführung der Montageprozesse bringt weasl die benötigte Flexibilität ins Spiel. So kann das System verschiedene Bearbeitungspfade vorgeben – je nachdem, ob ein Bauteil zum Beispiel serialnummernpflichtig ist oder nicht. Ist es serialnummernpflichtig, erlaubt weasl dem Werker nur die prozessuale Schritt-für-Schritt-Abarbeitung. Andernfalls entscheidet er selbst, ob er mehrere Bauteile parallel bearbeiten möchte.

Testimonial Platzhalter

„Für die Werker soll es so einfach wie möglich sein. Für ihn sollen alle Informationen dort ersichtlich sein, wo er sie braucht, sodass er eigentlich nichts mehr verkehrt machen kann. Genau das ermöglicht weasl.“

Patrick Krebs

Nutzen & Mehrwerte


Für VACOM hat die Arbeit mit weasl erst begonnen, doch wesentliche Mehrwerte zeichnen sich bereits in dieser frühen Stufe ab.

Icon Nummer 1

Werker fachgerecht anleiten

Mit weasl macht VACOM aus kommentierten Zeichnungen digitale Schritt-für-Schritt-Arbeitsanweisungen, die die Mitarbeitenden sicher durch die Prozesse führen. Werker erhalten die benötigten Informationen punktgenau, wo sie benötigt werden. Interpretationsspielräume werden eliminiert und das Fehlerrisiko minimiert. Zudem muss der zuständige Monteur nicht mehr zwingend über ein umfangreiches Vorwissen verfügen, um einen Auftrag korrekt ausführen zu können. weasl erläutert jeden Schritt ausführlich, sodass auch unerfahrene Werker eingesetzt werden können.

Icon Nummer 2

Transparenz steigern

Während der Montage erfasst weasl Daten und Arbeitsfortschritte und spielt sie in angebundene Systeme zurück. Dadurch entsteht eine Datenbasis, die grundlegende Auswertungen und Analysen möglich macht. Nacharbeitsursachen können analysiert und behoben werden. Die durchgängige Rückverfolgbarkeit ermöglicht ein fundiertes Reklamations-Management. Davon profitiert das Unternehmen und nicht zuletzt auch dessen Kunde.

Ausblick & Potenziale


Nach dem Pilotprojekt Montage kann sich VACOM bereits weitere Einsatzszenarien für weasl vorstellen. Ein offensichtliches Szenario schwingt bereits in der Montage mit: die Qualitätssicherung. Hier kann weasl bei der Werkerselbstprüfung, bei Qualitätskontrollen und der strategischen Qualitätssicherung unterstützen.

Auch im technischen Gebäudemanagement sieht das Projektteam Potenziale für den Einsatz von weasl. Hier könnte weasl mobil auf Tablets zum Einsatz kommen und Wartungsarbeiten unterstützen beziehungsweise die entsprechenden Dokumentationsarbeiten erleichtern.

Ein weiteres realistische Szenario sieht das Team in der Anbindung von Werkzeugen über die MIP. Auf diese Weise könnten Prozessdaten direkt aus den angebundenen Werkzeugen erfasst oder gar an sie ausgegeben werden. weasl bietet in jedem Fall Potenzial und die entsprechende Flexibilität, um auch bereichsübergreifende Szenarien zu meistern.

Testimonial Platzhalter

„Die Zusammenarbeit war professionell, agil und immer mit einem Hauch Humor. Das weasl-Team ist stets auf unsere Bedürfnisse eingegangen und wir haben gemeinsam Lösungen gefunden. Die Vorschläge waren genauso gut wie unsere Anforderungen und das Gesamtkonzept fühlt sich sehr stimmig an.“

Patrick Krebs

Lernen Sie weasl selbst kennen


Mit unserem Werkerassistenzsystem weasl schaffen Sie die Basis für die nachhaltige Optimierung manueller Fertigungs- und Montageprozesse.

  • Demokratisieren Sie das Fachwissen in Ihrer Produktion.
  • Schaffen Sie Transparenz in Ihren Produktionsprozessen
  • Integrieren Sie digitalisierte Arbeitsabläufe nahtlos in Ihre Wertschöpfung.

Erfahren Sie mehr über die Vorteile und Einsatzgebiete von weasl in unserem Produktflyer. Jetzt herunterladen.

Werkerassistenzsystem weasl für die Werkerführung

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